
The cursed house of Atreus — Bildquelle: www.worldhistory.org

The cursed house of Atreus — Bildquelle: www.worldhistory.org
Hier die erste Version meines eigenen Vokabeltrainers:
latinisator.ch/Vokabeltrainer: Beispiellektion: LLPSI 5
Bitte an meine Schülerinnen und Schüler: Ich bin auf Rückmeldungen gespannt, die ich gerne in die weitere Programmierung einfliessen lasse.
Der Tod eines Papstes markiert den Beginn einer besonderen Zeit: der sog. Sedisvakanz (lateinisch: sedis vacantia; mittellateinisch: vacantia = das Freisein, Leersein). Die wörtl. Übersetzung lautet also: «Unbesetztheit des Stuhls», oft auch als nominaler Abl. abs. wiedergegeben: sede vacante = während der Sitz frei ist. Die Zeit der Sedisvakanz endet erst mit der Wahl eines neuen Papstes in einem traditionsreichen Vorgang, der Konklave genannt wird: die wahlberechtigten Kardinälen versammeln sich dazu im Konklave.

Kinofilm: Das Conclave (2024)
Zur tieferen Recherche von Vokabular empfehle ich Logeion: https://logeion.uchicago.edu/conclave
conclāve, is, n. (con u. clavis), ein »Verschluß«, a) für Menschen, jedes verschließbare Gemach, Zimmer, insbes. bald Speisezimmer, bald Schlafgemach (dagegen cubiculum, Ruhezimmer), Cic. u.a.: in conclavi edito recubare, Nep.: cenatum, cubitum in idem conclave cum alqo ire, Cic.: conclave concĭdit, Cic.: huius in sedibus pro cubiculis stabula, pro conclavibus (Speisezimmer) popinae sunt, Cic. – b) für Tiere, der Behälter, Stall, Col. 8, 1, 3. – ➳ Genet. Plur. conclavium, Vitr. 7, 9, 2. – ➳ Nbf. conclāvium, ī, n., Virg. gramm. epit. 5. p. 46, 11 H., wovon conclaviorum,Vitr. 6, 3, 8.

Oxford Latin Dictionary, Art.: conclave
Das Stabat mater ist ein mittelalterliches Gedicht, das die Schmerzen und Trauer der Mutter Jesu Christi während dessen Leiden am Kreuz beschreibt. Es ist unklar, wer das Gedicht ursprünglich verfasste, man geht jedoch davon aus, dass der Text im 13. Jahrhundert entstand.

Mater Dolorosa, Tizian (1554), Museo del Prado, Madrid.
Das Stabat mater wurde von klassischen Komponisten sehr oft vertont: vom gregorianischen Choral, über di Lasso (1585), Vivaldi (ca. 1712), Pergolesi (1736) bis hin zu Rossini (1832/42), Verdi (1898) und ganz neuen Vertonungen wie etwa derjenigen von Arvo Pärt (1985) und Karl Jenkins (2008).