S′git Lüt, die würde-n-alletwäge nie
es Lied vorsinge, so wie-n-ig jitz hie,
eis singe-n-um kei Pris, nei, bhüetis, nei,
wil si Hemmige hei.
Si wäre vilicht gärn im Grund gno fräch
und dänke, das syg ihres grosse Päch
und s’laschtet uf ne wie-n-e schwäre Schtei,
dass si Hemmige hei.
I weiss, das macht eim heiss, verschlaht eim d’Stimm,
doch dünkt eim mängisch o s’syg nüt so schlimm
S’isch glych es Glück, o we mir’s gar nid wei,
dass mir Hemmige hei.
Was unterscheidet d’Mönsche vom Schimpans?
S’isch nid die glatti Hut, dr fählend Schwanz,
nid dass mir schlächter d’Böim ufchöme, nei,
dass mir Hemmige hei.
Me stell sech d’Manne vor, wenn’s anders wär,
und s’chäm es hübsches Meiteli derhär,
jitz luege mir doch höchstens chly uf d’Bei,
wil mir Hemmige hei.
Und we me gseht, was hütt dr Mönschheit droht,
so gseht me würklech schwarz, nid nume rot.
Und was me no cha hoffe-n-isch allei,
dass si Hemmige hei.


