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Historia Romana


Ab urbe condita ad Augustum – ein Zeitstrahl zur römischen Geschichte von der sagenhaften Gründung Roms bis zum Tod des Augustus.

Scrolle durch die Ereignisse. Mit «Mehr erfahren» öffnest Du kurze Hintergrundinformationen.

I · Königszeit · 753–509 v. Chr.

Roma condita

Der Sage nach gründet Romulus die Stadt Rom.

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Die traditionelle Datierung der Stadtgründung geht auf die römische Geschichtsschreibung zurück. Die Erzählung von Romulus und Remus ist eine Gründungslegende; die Besiedlung des Gebietes entwickelte sich über längere Zeit.

Reges expulsi – res publica constituta

Der letzte König, Tarquinius Superbus, wird nach römischer Überlieferung vertrieben.

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Das traditionelle Datum bezeichnet das Ende der römischen Königszeit und den Beginn der Republik. An die Stelle des Königs treten jährlich wechselnde Magistrate, insbesondere die beiden Konsuln.

II · Republik und Expansion · 509–133 v. Chr.

Leges duodecim tabularum

Das Zwölftafelgesetz wird schriftlich festgehalten.

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Die Zwölf Tafeln gelten als frühe Grundlage des römischen Rechts. Ihre Veröffentlichung sollte Rechtsregeln auch für die Plebejer besser zugänglich machen.

Bellum Punicum primum

Rom kämpft gegen Karthago, vor allem um die Vorherrschaft auf Sizilien.

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Nach dem Ersten Punischen Krieg gewinnt Rom Sizilien als erste Provinz. Der Konflikt macht deutlich, welche Bedeutung eine Kriegsflotte für die Macht im Mittelmeer hat.

Bellum Punicum secundum

Hannibal führt Krieg gegen Rom; schliesslich siegt Scipio bei Zama.

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Berühmt ist Hannibals Alpenübergang mit seinem Heer. Trotz schwerer römischer Niederlagen, insbesondere bei Cannae (216 v. Chr.), gewinnt Rom den Krieg 201 v. Chr.

Carthago deleta est

Am Ende des Dritten Punischen Krieges wird Karthago zerstört.

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Im selben Jahr wird auch Korinth von den Römern zerstört. Roms Vorherrschaft im Mittelmeerraum wird damit weiter gefestigt.

III · Krise der Republik · 133–31 v. Chr.

Tiberius Gracchus

Der Volkstribun versucht, mit einer Landreform soziale Missstände zu lindern.

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Seine Reformpläne lösen heftige politische Konflikte aus. Tiberius Gracchus wird 133 v. Chr. getötet. Seine Geschichte wird oft als Auftakt der späten republikanischen Krise behandelt.

Caesar Rubiconem transit

Caesar überschreitet den Rubikon und beginnt den Bürgerkrieg gegen Pompeius und dessen Anhänger.

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Der Grenzfluss Rubikon trennte Caesars Provinz von Italien. Sein bewaffneter Übergang bedeutete eine offene Herausforderung der republikanischen Ordnung.

Caesar interfectus est

Am 15. März wird Caesar ermordet.

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Eine Gruppe von Senatoren tötet Caesar an den Iden des März. Die Verschwörer wollen die Republik schützen, doch weitere Bürgerkriege folgen.

Pugna Actiaca

Octavian besiegt die Streitkräfte von Marcus Antonius und Kleopatra bei Actium.

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Die Seeschlacht vor der griechischen Westküste entscheidet den Machtkampf zugunsten Octavians. Damit ist der Weg zu seiner Alleinherrschaft weitgehend frei.

IV · Augustus · 27 v. Chr.–14 n. Chr.

Octavianus Augustus appellatur

Octavian erhält den Ehrennamen Augustus; der Prinzipat beginnt.

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Augustus bewahrt viele republikanische Formen, vereint aber entscheidende Machtbefugnisse in seiner Person. Deshalb spricht man vom Prinzipat und vom Beginn der römischen Kaiserzeit.

Augustus moritur

Augustus stirbt; Tiberius wird sein Nachfolger.

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Die Nachfolge des Tiberius zeigt, dass die neue Herrschaftsform über Augustus hinaus Bestand hat. Die julisch-claudische Dynastie regiert weiter.