Spezialwoche 2017: 囲碁
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August Boeckh (1785–1867)
Klassischer Philologe, Altertumsforscher

Nulla in re, quantum intermissio noceat, magis licet cernere quam in litteris: in quibus sine assidua contentione ac vigiliis parum proficias, ac si quando cessaveris, ea, quae tenueras, maiore celeritate obliviscare, quam didiceras.

Nirgends ist deutlicher ersichtlich, wie schädlich eine Unterbrechung ist, als bei Sprache und Literatur. Hier dürfte man ohne ausdauernde und wachsame Anstrengung kaum etwas erreichen. Wenn man aber einmal eine Pause einlegt, dürfte man, was man beherrscht hatte, schneller vergessen, als man es gelernt hat.

Quellen:

  • August Boeckh, Gesammelte kleine Schriften – Band 4: Opuscula Academica Berolinensia, Leipzig 1874 (Reprint: Hildesheim 2005), S. 76 (Volltext auf: archive.org)
  • Übersetzung nach: www.gottwein.de (Theorie und Praxis der Hausaufgaben)
  • Abbildung

Schöne Ferien

Marcus Tullius Cicero (106–43 v. Chr.)
Politiker, Anwalt, Schriftsteller, Philosoph

Mihi enim liber non videtur,
qui non aliquando nihil agit.

Der scheint mir nämlich nicht frei zu sein,
der nicht hie und da einmal gar nichts tut.

(Cicero, de oratore 2,24)

Der Tod des Sokrates

Fernsehfilm, Bayerischer Rundfunk, Erstausstrahlung: 26.11.1967

Drei platonische Werke sind hier miteinander verknüpft: die «Verteidigungsrede» (Apologie) des Sokrates, über die der junge Phaidon voller Zorn berichtet (Zorn darüber, dass der Angeklagte und Gefährdete sich weniger verteidigt als die Richter herausgefordert habe). Der Dialog «Kriton», worin der vergebliche Versuch geschildert ist, Sokrates zur bereits vorbereiteten Flucht aus dem Gefängnis zu bewegen. Schliesslich der Dialog «Phaidon», der von den Gesprächen über die Unsterblichkeit und das Gericht nach dem Tode berichtet sowie über das Sterben des Sokrates.
Quelle: josef-pieper-arbeitsstelle.de

Bild + Funk (Nr. 50/1967, S. 16) «Delikatesse für Geist und Ohr. Ein Fernsehspiel, das Ansprüche an den Geist des Zuschauers stellt, ist bei uns leider eine Seltenheit. Hier hatten wir einmal einen solchen Fall. Zum Verständnis des philosophischen Lehrstückes hat sicher positiv beigetragen, dass die sämtlich hervorragenden Darsteller sich in moderner Umgebung bewegten. Doch all die Pluspunkte konnten den Verdacht nicht beseitigen, dass man hier ein zwar glänzend gesprochenes Stück, aber doch eigentlich ein ausgesprochenes Hörspiel gesehen hat.»

Geschichte der Demagogie

Populismus funktionierte schon in der Antike

NZZ-Artikel von Stefan Rebenich (17.6.2017)

Tiberius und Gaius Gracchus

Sokrates

Denker des Abendlandes: Sokrates (Teil 1)

Denker des Abendlandes: Sokrates (Teil 2)

Denker des Abendlandes: Die Vorsokratiker, eine Bilanz